Kärwazeit -Dirndlzeit

Schon lange wollte ich ein Dirndl für mich haben. Habe ich doch die prädestinierte Figur dafür ;-).
Als ich am Elfenfestival Renate von Mondbresal kennengelernt habe, wurde der Stein ins Rollen gebracht. Ich nahm mir ihr Schnittmuster „Anna“ mit. Es gibt nämlich ein Papierschnittmuster – juhu. Einmal nicht kleben und schneiden.
Im örtlichen Stoffladen wurde ich auch ganz schnell fündig. Kräftige Farben sollten es sein. Ich bin auch im Nachhinein von meiner Auswahl überzeugt. Zum Glück – denn ein Dirndl zu nähen nimmt schon einige Zeit in Anspruch.
Begonnen habe ich mit dem Mieder. Erstmal aus Probestoff. Dazu habe ich ein altes Hemd meines Mannes zerschnitten ;-). Nach dem es angepasst war, dann aus Haupt- und Futterstoff. Ich konnte hier meiner Paspeliebe voll gerecht werden, auch wenn es an den Übergangsstellen am Vorderteil schon etwas kniffelig war und ich einiges per Hand nähen musste. Wenigstens fiel es mir dann bei meiner Tochter leichter, da wusste ich dann schon auf was es ankam.
Rock, Schürze und Bluse gingen dank der tollen Anleitung relativ fix zu nähen und mein Kräuselfuß hat sehr gute Dienste geleistet.
Das Annähen der Miederhaken per Hand hat aber ewig gedauert. Jeder Haken musste an 3 Stellen fixiert werden. Zum Glück war EM, da konnte ich das nebenbei auf dem Sofa machen ;-).
Ich fühle mich sehr wohl in meinem Dirndl und das kann man auch sehen, glaube ich ;-).

Aber am tollsten ist es, dass meine große Tochter und ich jetzt im Partnerlook gehen können. Das hat uns sehr viel Freude bereitet (hier habe ich ihr Dirndl gezeigt).

Schnitt: Anna von Mondbresal

Ich hoffe, euch hat mein Ausflug in die Trachtenwelt gefallen, als Fränkin bin ich ja auf jeden Fall berechtigt ein Dirndl zu tragen.
Viele liebe Grüße
Claudia
verlinkt bei RUMS

 

2 Antworten auf „Kärwazeit -Dirndlzeit“

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